Violoncello

Das Violoncello, oder kurz „Cello“ genannt, gehört zur Familie der Streichinstrumente, jener Gattung von Musik-Instrumenten, deren am Holz-Korpus aufgespannte Saiten mit einem Bogen gestrichen werden. Das Cello wird im Sitzen gespielt, da das Instrument zwischen den Knien gehalten wird. Es ist das zweitgrößte Instrument der Streicherfamilie und zeichnet sich durch einen tiefen, sonoren Klang aus.
Musikstile:
In vielen Musikstilen findet das Violoncello Verwendung: in der „Klassischen“ Musik vom Barock bis hin zur Moderne, sowie im Jazz, Pop und Rock.
Verwendung:
Das Cello wird sowohl als Soloinstrument als auch als Kammermusik- und Orchesterinstrument eingesetzt und bietet dadurch viele Möglichkeiten, sich musikalisch auszudrücken. Besonders das frühe Zusammenspiel in der Gruppe bereitet viel Freude und bringt wertvolle musikalische und soziale Erfahrungen mit sich.
Einstiegsalter:
Der Einstieg ist ab dem Vorschulalter bis ins Erwachsenenalter möglich. Für einen Lernerfolg beim täglichen Üben zu Hause ist bei Kindern die Unterstützung und Hilfe durch die Eltern ausschlaggebend, auch wenn diese keine musikalische Ausbildung genossen haben.
Unterrichtsformen:
Je nach Verfügbarkeit wird Einzel- oder Gruppenunterricht angeboten. Zusätzlich gibt es auch Ensemblestunden, in denen das Zusammenspiel besonders gefördert wird.
Eignung:
Ein feines Gehör, eine dem Alter entsprechende Konzentrationsfähigkeit, Feinmotorik und Ausdauer aber auch der eigene Wunsch, das Instrument zu erlernen sind von großer Bedeutung.
Das Fach „Musikalische Früherziehung“ ist als Vorbereitung sehr zu empfehlen.
Instrumentenbeschaffung:
An vielen Musikschulen sind Leihinstrumente in unterschiedlichen Größen vorhanden. Sollte ein Instrument angekauft werden, ist unbedingt die Beratung durch eine Lehrperson zu empfehlen.

Lehrpersonen: Klaus Brunner